Für Patienten
Asymmetrien erkennen und einordnen.
Kein Gesicht ist vollkommen symmetrisch – ein gewisses Mass an Asymmetrie ist normal. Bei manchen kraniofazialen Fehlbildungen kann eine ausgeprägtere Asymmetrie bestehen. Ob eine Abklärung oder Behandlung sinnvoll ist, hängt vom Ausmass, von Beschwerden und von den persönlichen Zielen ab und wird individuell besprochen.
Eine leichte Asymmetrie ist bei nahezu allen Menschen vorhanden und in der Regel unproblematisch. Relevanter wird sie, wenn sie ausgeprägt ist, zunimmt oder mit funktionellen Beschwerden (z.B. Biss, Atmung) einhergeht.
Bei Fehlbildungen wie der hemifazialen Mikrosomie kann die Asymmetrie stärker ausgeprägt sein. Eine Abklärung hilft, Ursache und mögliche Massnahmen einzuordnen.
Je nach Ursache und Ausmass reichen die Möglichkeiten von Beobachtung über kieferorthopädische Massnahmen bis zu chirurgischen Korrekturen. Was sinnvoll ist, wird individuell im spezialisierten Team beurteilt – ohne Zeitdruck und mit realistischer Einordnung des Erreichbaren.
Nicht jede Asymmetrie muss oder sollte behandelt werden. Die Entscheidung ist persönlich und wird gemeinsam getroffen.
Dass ein gewisses Mass an Gesichtsasymmetrie normal ist, ist unbestritten.
Ab wann eine Asymmetrie als behandlungsbedürftig gilt, ist individuell und hängt von Befund, Beschwerden und Zielen ab.
Welches Verfahren im Einzelfall den besten langfristigen Nutzen bringt, wird weiter untersucht.
Wir beraten Betroffene und Fachpersonen – vertraulich und in Ihrer Sprache.
Kontakt aufnehmenNicht unbedingt. Eine leichte Asymmetrie ist normal. Ob eine Behandlung sinnvoll ist, hängt vom Ausmass, von Beschwerden und Ihren Zielen ab und wird individuell besprochen.
Das ist unterschiedlich und lässt sich nicht pauschal sagen. Ein spezialisiertes Team ordnet ein, was realistisch erreichbar ist.
Manche Asymmetrien verändern sich mit dem Wachstum, andere bleiben. Eine Verlaufsbeobachtung hilft, den passenden Zeitpunkt für Massnahmen zu finden.